Die Welt ist nicht sie ist, sie ist wie wir sind


“Ich glaube nicht an das, was ich sehe, ich sehe jedoch das, woran ich glaube”

Sie stand auf, es war so herrlich still um sie herum. Das erste Geräusch war der Wasserkocher, der Tee wurde fertig und sagte ihr “Guten Morgen”. Sie schaltete die Musik ein, Paolo Nutini sang gerade mit einem unglaublichen Schmerz das Lied von der Liebe. Sie setzte sich kurz hin und überlegte, wieso die Formel so simple gesehen wird. “Liebe = Schmerz” … Wieso in aller Welt stehen diese zwei Tatsachen so stark in Verbindung. Wieso assoziieren wir immer gleich? Für sie, war die Liebe etwas Spezielles. Gegen den Schmerz kannte sie ja alle möglichen Gegengifte – Alkohol, Abenteuersex, Schlaf oder eine weitere Palette ihr bekannter Mechanismen. Doch was hatte es auf sich mit der Liebe. Dem Spiel zwischen “fallen lassen” und “Wegrennen”. Dem Spiel zwischen Bedürfnissen und der ewigen Angst, sie einzufordern.

Für sie war die Liebe eine besondere zwischenmenschliche Chemie. Eine perfekte Mixtur aus Leidenschaft, Vertrauen, Zuneigung, Loyalität und Chemie… das Fundament… Und harte Arbeit, sie zu halten, und zu nähren…

Die Welt ist nicht so wie sie ist, sondern wie wir sind…

#AniaRadziszewska #Manulli #Welt #World

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© 2016 by Manulli.

 

 

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